Humanismus

Das mit dem Humanismus ist so eine Sache. Bei mir taucht dazu immer wieder das untrügliche Gefühl auf, dass eine humanistische Grundhaltung DIE Möglichkeit ist, wie wir glimpflich zusammen existieren können. Jedenfalls im Abendland. Aber was ist das Abendland… Überhaupt, kann ich bitte auch mal einen Kurs besuchen „Wie tickt Österreich oder wie tickt Deutschland“. Damit ich das auch mal aufs Serviertablett überreicht bekomme – wie wir ticken….

 

Ich habe den Verdacht, dass ich was Wegweisendes mitbekommen habe damals …. bis 1986. Dass ein Verdacht mit dem Geschmack „ich weiß das halt“ den Wissenschaftlern unter uns nicht reicht ist mir klar. Lieber Baumi, ich werde mich bemühen das Phänomen auf die Beine zu stellen.

 

Habt Ihr vielleicht eine Idee dazu, was wir damals mitbekommen haben? Wär doch eine Sammlung wert – vielleicht sogar für unser JUBELFEST anno 2016 den 25. Juno.

 

Jedenfalls schon mal soviel:

 

In Google kommt ganz oben:

 

Hu·ma·nịs·mus

 

Substantiv [der]

 

1. eine Haltung, die von der Achtung der Würde des Menschen geprägt ist.

 

2.  (im vierzehnten bis sechzehnten Jahrhundert sich vollziehende) literarische und philosophische Neuentdeckung des antiken Menschenideals.

 

Immerhin! Bemerkenswert, dass das worldwide-ich-weiß-alles web in folgenden Sprachen KEINE Übersetzung von Huu-maa-nis-mus kennt (ich habs ausprobiert): Armenisch, Aserbaitschanisch, Baskisch, Bengalisch, Birmanisch, Cebuano (zuhülf, nie gehört, wasn das – eine afrikanische Schnalzsprache? – äh nein, Philippinen, sollen 18 Millionen Leute sprechen. Na servas, da kömma mit Österreichisch einpacken- Überhaupt, warum wird Österreichisch beim Übersetzer nicht separat geführt), desweiteren:  Esparanto (enttäuschend!), Georgisch, Gujarati (mit knapper Not noch eine indogermanische Sprache – Indien, 45 Millionen!), Hausa (30 Mill., Afrika), Hmong (uffz, Fleckerteppichsprache in Vietnam und Südchina, 6 Millionen – yes, da hat Österreichisch Oberwasser!), Igbo (25 Mill., Afrika), Javanisch, Kambodschanisch, Kannada (40 Mill., Indien), Kasachisch, Laotisch, Latein (ggggg!), Madagassisch, Malayalam (30 Mill., Indien), Maori, Marathi (70 Mill., Indien), Mongolisch, Nepalesisch, Nyanja (Malawi, 10 Mill.), Panjabi (130 Mill., Pakistan, indogermanisch), Singhalesisch, Somali, Sundanesisch, Tadschikisch, Tamilisch, Telugu (Indien 75 Mill.), Urdu (60 Mill., Pakistan), Usbekisch, Yoruba und Zulu (beide Afrika).

 

Schon aber in Africaans, Albanisch, Arabisch, Bosnisch, Bulgarisch, Chinesisch (ecco!), Dänisch, Englisch, Estnisch, Finnisch, Französisch, Galizisch, Griechisch, Haitianisch, Hebräisch, Hindi, Indonesisch, Irisch, Isländisch, Italienisch, Japanisch, Jiddisch, Katalanisch, Koreanisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Malaiisch, Maltesisch, Mazedonisch, Niederländisch, Norwegisch, Persisch (!!!), Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Serbisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch, Suaheli (schau an!), Tagalog (schon wieder 28 Mill. Philippiner, die können „Huumaanisssmuss“ sagen – äh bzw. sie sagen „pagkamakatao“!), Thailändisch, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch, Vietnamesisch, Walisisch, Weißrussisch.

 

Klingonisch kennt das Wort Humanismus anscheinend nicht, bei „human“ findet man allerdings Wegweisendes: Unter https://de.glosbe.com/tlh/de/human:

 

Human jIH. jIHvaD nov Human pagh.

 

Ich bin ein Mensch, nichts Menschliches ist mir fremd.

 

Könnte da vielleicht jemand ein Soundfile einstellen, wie man das ausspricht, bitte?

 

 

 

Nachdem das erst einmal schon durchforstet ist, scheint es mir lohnend, dem Begriff Würde nachzugehen. Erscheint mir schwer verdächtig von Relevanz zu sein für „humanistisch“. Wobei der Gestank vom Bodenbelag am Rainberg war nicht dementsprechend. Der roch doch immer nach Speiberling – oder?

 

 

 

Fortsetzung folgt, Grüße Euch vortrefflichst, Barbara

 

 

 

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Kommentare: 7
  • #1

    Ursi (Sonntag, 27 Dezember 2015 21:57)

    Liebe Barbara!
    Erstaunlich! ich hab es geschafft das Ding zu öffnen, weiß aber nicht wie man daselbigst sooo kluge Dinge wie Du schreibeln kann!!! Gratuliere auf jeden Fall und werde mich weiter bemühen erst den Computer und dann Klingonisch zu verstehen....
    seit Star Trek Teil 6 weiss ich zumindest das "TaH pagh taHbe" Shakespeare auf klingonisch ist und "Sein, oder Nicht-sein " bedeutet......
    Bussi! von der Nachtdienstursi

  • #2

    Barbara (Sonntag, 27 Dezember 2015 22:37)

    Liebe Ursi,
    Prima! Sein oder Nicht-sein auf Klingonisch! Jetzt brauchma nurmehr wen, ders vorlesen kann!
    Umärmle Dich für Deinen Nachdienst
    Barbara

  • #3

    Ursi (Montag, 28 Dezember 2015 01:39)

    Hab grad auf "Google Scholar" einige recht nette Artikel über Humanismus entdeckt.....
    Grüße!

  • #4

    Ursi (Montag, 28 Dezember 2015 01:42)

    ...und zum Thema "WÜRDE"..
    Ich WÜRDE jetzt sooo gerne zu Hause in meinem eigenen Bettchen liegen und schlafen und mich nicht, völlig entwürdigend von besoffenen anpöbeln und von Nasenblutern anbluten lassen....schnüff.. 2:00 Früh und noch bis 15:30 arbeiten...schnüff

  • #5

    Ursi (Montag, 28 Dezember 2015)


    ...ein paar interessante Geschichten-vom Humanistischen! Joseph Moor ging auch ins Akademische!!!etc...

    Gründung:1617
    Schüler: 608 (2013/14)
    Lehrkräfte:77
    Leitung:Klaus Schneider

    Das Akademische Gymnasium Salzburg ist ein humanistisches Gymnasium (Langform) und Europagymnasium in Salzburg. Die Schule wurde am 20. September 1617 von Fürsterzbischof Markus Sittikus als Benediktinergymnasium gegründet und ist das jüngste der fünf Akademischen Gymnasien in Österreich. Der erste Schultag war der 6. November 1617. Das Gymnasium trug den Namen „Akademisches Gymnasium“ bis 1855 und ab 1964, dazwischen auch K.k.(Staats-)Gymnasium, Humanistisches Gymnasium und 1. Bundesgymnasium.

    Die Vorläufer des Akademischen Gymnasiums waren die Domschule und die Lateinschule zu St. Peter, deren Anfänge sich bis in die Zeit von Arno und des heiligen Rupertus zurückverfolgen lassen (7. Jahrhundert n. Chr.).

    Der Nachfolger von Erzbischof Markus Sittikus, Erzbischof Paris Lodron, baute das Gymnasium zur Universität aus. Der Leiter der Schule, Praefectus Gymnasii, war dem Rektor der Universität verantwortlich, die Schüler wurden bis 1810 in die Matrikel der Universität eingetragen.

    Es gab fünf Klassen in denen ein Lehrer alle Gegenstände (Religion, Latein, Griechisch, Deutsch, Geographie, Geschichte und Mathematik) unterrichtete. Ab der zweiten Klasse durften die Schüler untereinander nur mehr Latein sprechen. Neben der akademischen Ausbildung war auch das Theater gefördert, das zu Jahresschlussfeiern und besonderen Anlässen auftrat, das durch eine Verordnung von Erzbischof Colloredo 1776 jedoch ein Ende kam.[1]

    Nach dem „Normativ der Errichtung der öffentlichen Unterrichtsanstalten“ im Schuljahr 1811/12 wurde das Gymnasialstudium ausgeweitet.[2] Die Stundentafeln wurden besonders im Sinn des Neuhumanismus verändert und die altphilologischen Fächer traten stärker hervor. In den vier Jahren der Oberstufe waren 23 Wochenstunden für Latein und Alt-Griechisch vorgesehen. Auch Mathematik war mit 12 Wochenstunden stark vertreten. Wegen der politischen Situation und der Abhängigkeit Bayerns von Napoléon wurde Französisch angeboten. Das Akademische Gymnasium hat also während der Wirren des napoleonischen Krieges eine Blütezeit erlebt.[3]

    Nachdem das Land Salzburg 1816 endgültig zu Österreich gekommen war, wurden auch wieder die österreichischen Lehrpläne eingeführt, in denen ein Lehrer für alle Fächer – mit der Ausnahme von Religion – vorgesehen war. Die Lehrer wurden von den Benediktinerabteien St. Peter und Michaelbeuern gestellt. Der Schulalltag dürfte in dieser Zeit eher ruhig verlaufen sein.

    Durch diese Reform unter Kultusminister Leopold Graf von Thun und Hohenstein erhielt das höhere Schulwesen in Österreich eine neue Grundlage, die es bis 1962 behalten sollte. Das Gymnasialstudium wurde auf acht Jahre ausgeweitet, es wurde das Fachlehrersystem eingeführt und sah eine Reifeprüfung/Matura für die Absolventen vor. Besonders die geprüften Fachlehrer sollten das Bildungsniveau heben. Darüber hinaus wurden Deutsch und naturwissenschaftliche Fächer als Gegenstände eingeführt.[4]

    Während des Ersten Weltkrieges wurde das Gebäude mit der k.k. Staatsrealschule, die in ein Reservelazarett umgewandelt wurde, und mit der Lehrerbildungsanstalt gemeinsam genutzt. Viele Professoren und Schüler wurden zum Kriegsdienst eingezogen. Sofort nach dem Anschluss Österreichs wurde der Direktor Hofrat Karl Schnizer seines Amtes enthoben (13. März 1938) und die Schüler wurden regelmäßig mit ideologischem und politischem Gedankengut konfrontiert. Nach Ende des Krieges wurde Hofrat Karl Schnizer wieder als Direktor eingesetzt.[5]


  • #6

    Ursi (Montag, 28 Dezember 2015 02:02)

    Bekannte Persönlichkeiten der Schule!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Direktoren und Lehrer[Bearbeiten]
    Heinrich Hackel, Lehrer ab 1900, Direktor 1925–1934, Alpenvereinsleiter
    Olivier Klose, Lehrer 1889–1918, Entdecker der Schnabelkanne vom Dürrnberg
    Stefan Kruckenhauser, Lehrer 1931–1936
    Joseph Mayburger, Lehrer 1848–1850, Landschaftsmaler
    Eugen Müller, Lehrer 1904–1939, Dirigent und Komponist
    Ludwig Purtscheller, Lehrer 1876–1899, Alpinist und Erstbesteiger des Kilimandscharo
    Eduard Richter, Lehrer 1871–1886, Geograph (Richterhöhe)
    Beda Weinmann, Lehrer 1848–1869, Künstler, Gründer der Feuerwehr und des Turnvereins in Salzburg

    Schüler und Absolventen[Bearbeiten]
    Hermann Bahr, Matura 1881, Schriftsteller und Kritiker
    Günther Bauer, Matura 1947, Rektor der Universität Mozarteum 1983–91
    Thomas Bernhard, Schüler bis 1946, Schriftsteller
    Kuno Brandauer, Matura 1914, Heimatforscher
    Kurt Conrad, Matura 1938, Gründer des Freilichtmuseums Großgmain
    Anton Diabelli, Schüler 1790–1796, Komponist und Musikverleger
    Christian Doppler, Schüler 1816–1821, Physiker und Mathematiker (Dopplereffekt)
    Wilhelm Erben, Matura 1882, Historiker und Diplomat
    Egmont Foregger, Matura 1949, Justizminister 1987–1990
    Friedhelm Frischenschlager, Matura 1962, Verteidigungsminister 1983–1986
    Eberhard Fugger, Matura 1860, Geologe, Historiker, Museumsdirektor
    Richard Greil, Matura 1976, Onkologe
    Gudrun Harrer, Matura 1977, Nahostexpertin
    Ignaz Harrer, Matura 1844, Mathematiker und Jurist, Bürgermeister 1872–75
    Wilfried Haslauer senior, Matura 1944, Landeshauptmann 1977–1989
    Wilfried Haslauer junior, Matura 1974, Landeshauptmann seit 2013
    Herbert von Karajan, Matura 1926, Dirigent
    Johannes Kardinal Katschthaler, Matura 1852, Erzbischof
    Herbert Klein, Matura 1918, Historiker
    Leopold Kohr, Matura 1928, Philosoph, Träger des Alternativen Nobelpreises
    Gustav Kuhn, Matura 1963, Dirigent und Begründer der Festspiele in Erl
    Hannes Leitgeb, Matura 1990, Philosoph und Logiker
    Franz Martin, Matura 1901, Kunst- und Landeshistoriker
    Richard Mayr, Matura 1897, berühmter Sänger (Bassist)
    Abraham a Sancta Clara (Ulrich Megerle), 1659 eingetreten, katholischer Prediger und Poet
    Helmut Mödlhammer, Matura 1969, Präsident des österreichischen Gemeindebundes
    Joseph Mohr, Schüler 1801–1808, Textdichter „Stille Nacht, Heilige Nacht!”
    Leopold Müller, Matura 1926, Felsmechaniker
    Sigismund von Neukomm, Abschluss 1795, Komponist
    Prodinger (Pühringer), Friederike, Matura 1932, Direktorin des SMCA
    Egon Ranshofen-Wertheimer, Matura 1912, Diplomat
    Franz Rehrl, Matura 1910, Landeshauptmann 1947–1949
    Simon Rettenpacher, Schüler, 1648 eingetreten, Universitätsprofessor, Barockdichter
    Ignaz Rieder, Matura 1878, Erzbischof von Salzburg
    Erich Schenk, Matura 1920, Musikhistoriker (Mozart)
    Albert Schumacher, Matura 1864, Arzt, Bürgermeister, Landeshauptmann 1897–1902
    Simon Stampfer, Abschluss 1811, Naturwissenschaftler, Erfinder des Films
    Valentin Stanič, Abschluss 1798, Pfarrer, Alpinist (1800 Erstbesteigungen: Großglockner, Watzmann, Hoher Göll)
    Franz Stelzhamer, Abschluss 1821, Dichter
    Herwig Sturm, Matura 1960, Bischof der Evangelischen Kirche in Österreich 1996–2007
    Lujo Tončić-Sorinj, Matura 1933, Außenminister 1966–1968
    Georg Trakl, Schüler 1898–1905, Lyriker
    Christian Varnschein, Matura 1886, Arzt, Begründer des Rettungswesens in Salzburg
    Kurt Willvonseder, Matura 1922, Direktor des SMCA 1954–1968
    Judas Thaddäus Zauner, Abschluss 1770, Jurist und Historiker
    Franz Valentin Zillner, Abschluss 1833, Arzt und Geschichtsschreibe

    Neusprachlich-humanistisches Gymnasium:

    In diesem Zweig bilden Sprachen, Bildung im Sinne einer Persönlichkeitsentfaltung, sozialer Umgang und eine kritisch-innovative Auseinandersetzung mit modernen Technologien die Schwerpunkte. In der ersten Klasse wird Englisch unterrichtet, das Fach Soziales Lernen vermittelt Kommunikation, Lerntechniken und das Thema Miteinander.

    Ab der zweiten Klasse kommt Latein hinzu, in der fünften Klasse kann zwischen Französisch und Alt-Griechisch gewählt werden. Ab der sechsten Klasse gibt es ein Kurssystem (Modulare Oberstufe), in dem 16 Wahlmodule gewählt werden können.

  • #7

    Barbara (Montag, 28 Dezember 2015 16:07)

    Liebe Ursi,

    ich bin baff, wo Du nur all dieses interessante Wissen gefunden hast!?!!
    Jetzt ist es Montag 15:31 und Du gehst vermutlich grade heim.

    ...
    Es gab fünf Klassen in denen ein Lehrer alle Gegenstände unterrichtete.
    ...
    Mein Simon hat das schwere Los gewählt, in ein bayerisches Gymnasium zu gehen. was ich von Anfang an daran bemerkenswert anders fand als es bei uns der Fall war: da wechseln die Lehrer wie beim Bäcker die Semmeln. Jetzt geht er in die sogenannte Q11, das ist zu vergleichen mit dem was bei uns die 7. war, und hat nicht in einem Fach jemals im Folgejahr den selben Lehrer nochmal bekommen. Ist ist in diesem (nach meiner Meinung nach Reform schreienden) Schulsystem Programm und nicht etwas eine Mißlichkeit der Stundplankoordination. Ich finde, die Schule kann ein Ort sein, wo wir als Heranwachsende das Dranbleiben üben können. An Themen, an Menschen. Wie sollen Schüler unter den bayerischen Bedingungen die Kontinuität einer Beziehungserfahrung außerhalb der Familie üben, wenn nicht an einer beständigen Beugsperson in der Schule. Dabei muss der Lehrer nicht der Superheld sein. Wenn ein Mensch sich als Lehrer nicht "vom Boa weg" fehlbesetzt hat ist auch die Erfahrung des sich Reibens wertvoll. Aber der Wechselbezug schadet nur denen nicht, die zuhause stabile Bindungen erfahren. Genug Kinder und Jugendliche habe grade die Erfahrung des Dranbleiben könnens in der Familie nicht, da mildert nicht mal mehr die Schule ein gestörtes Beziehungsgefüge. Kurz: ich finde wir hattens diesbezüglich gut. Das nenn ich humanistisch: Menschen leben in Kontakt und Beziehung, ohne Kontakt serben sie. Ganz schlicht und einfach - siehe das grausame Experiment des Kaiser Friedrich des II., der herausfinden wollte, ob es eine Ursprache gibt udn Waisenkinder von Ammen ohne jegliche Zuwendung eben nicht-betreuen lies.s Die sind alle gestorben. Verhungert an mangel an Bezug von Mensch zu Mensch.

    Das Theaterspielen, dem häng ich noch ein bissl nach - das hätt ich so gern getan. Aber dazu kams leider ja nicht - jedenfalls wär ein Theaterspiel an mir vorbeigegangen. Vielleicht sollten wir das nachholen und eine Gaudi machen am 25. Juni....

    HALLO da draussen, hat wer was zur Theateridee beizutragen?

    Den Erzbischof Colloredo muss ich mir aber nochmal genauer zu Gemüte führen. Wie warn der drauf? Das Theater abschaffen.... Also nanana.
    Gut, er hat Salzburg ausm Bankrott wieder aufgeholfen und anscheinend der erste Aufklärer auf seinem Posten. Aber irgendwie hat er zuviel Stress gehabt innerlich, wies ausschaut, mit Entbarockisieren:
    SalzburgWiki: "Als Fürsterzbischof bemühte er sich um die "Entbarockisierung" der Religionsausübung, reduzierte die Zahl der Feiertage und am 22. November 1784 erließ er das Verbot der öffentlichen Aufstellung von Weihnachtskrippen." I mein, geht´s noch. Den hätti nimma gewählt. Andererseits hat er am Makartplatz das fürsterzbischöfliche Hoftheater errichtet.Nana. I sagsja, irgendein Wurmfraß war das gern bei den Fürsterzbischöfen.... (wahrscheinlich streng religiös erzogen, das reicht ja schon für einen Hieb fürs Leben...). Aber die Handschuchi sind schnuggelig: siehe http://austria-forum.org/af/Bilder_und_Videos/Historische_Bilder_IMAGNO/Colloredo-Mannsfeld,_Hieronymus_Graf/00462452.
    Dazu fällt mir ein: sagt man gern für Kinder bis 3 Jahre:
    Patsch Handi zsam,
    patsch Handi zsam,
    was wird der Papa bringen,
    schöne Schuchi,
    Bandi dran,
    wird der Hansi SPRINGEN!

    Und da haperts wahrscheinlich schon: weil wie möchst jetz als Eltern dieses Sprücherl sagen, wenn der Buali Hieronymus heißt. Ist ja noch schlimmer als "Horst".

    Ergo: Humanismus ist Beziehung pflegen, dranbleiben, das Buali nicht Hieronymus nennen.

    Fortsetzung folgt!
    Umärmel!

    Barbara
    ...
    Ab der zweiten Klasse durften die Schüler untereinander nur mehr Latein sprechen...
    Jessas, das hätt gerade noch gefehlt. Ich hab immer den Eindruck gehabt, Leute die fließend Latein als Alltagssprache beherrschen sind wir mein Urgroßvater. Geizig und hart gegenüber Ehefrauen. Aber immerhin hat er die Familie bei Urlauben am Balkan mit Latein durchgebracht, vor anno 1970.